Wir wollen Kinder und Jugendliche zu "selbstverständlicher Hilfe", "Toleranz", "Rücksicht" und einem "freundlichen Miteinander" sensibilisieren. Aktuelle Alltagskriminalität und Gewaltstraftaten setzen uns immer wieder große Achtungszeichen. Wir sind auf unsere gewaltfreie Schule sehr stolz, wissen aber zugleich, dass für ein harmonisches Miteinander immer wieder Projekte und Aktionen notwendig sind, um die bestehende angenehme Atmosphäre dauerhaft genießen zu können und auch über die Schule hinaus Akzente zu setzen.

Beginnend mit dem Schuljahr 2000/2001 beschäftigen sich alle Schüler unserer Schule im Rahmen unseres alljährlichen "Tages des sozialen Arbeitens" (letzter Schultag vor den Sommerferien) und der Thematik "Weihnachten auch an andere denken ..." (letzter Schultag vor den Weihnachtsferien) entsprechend ihrer eigenen Bedürfnisse mit Unterthemen wie Rechtsradikalismus, Alltag behinderter Menschen, Generationskonflikte zwischen Jung und Alt und vielem mehr.

Im Laufe der Jahre haben sich zwei wesentliche Betätigungsfelder für unsere Schülerinnen und Schüler ergeben. Zum einen suchen sich die Klassen Arbeitsmöglichkeiten, um Geld für einen sozialen Zweck zu sammeln. Gemeinsam wird dann mit den Schülersprechern je ein unterstützenswertes Projekt pro Jahr festgelegt und mit der erarbeiteten Gesamtsumme bedacht. Zum anderen gehen die Schülergruppen in soziale Einrichtungen (KITAs, Pflegeheime, ...) und organisieren dort gemeinsam mit der Zielgruppe Unternehmungen.