Exkursionswoche 2009 Klasse 11 Informatik Leistungskurs


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Unsere Exkursionswoche begann am 06.07.09 und dieser Tag führte uns an die Beuth-Hochschule für Technik in Berlin. Um 9:30 Uhr holte uns Professor Kersten ab und führte uns über das Gelände der Hochschule. Er informierte uns darüber warum die Hochschule so heißt und was es für Studienangebote an dieser TFH gibt. Beispielsweise die klassischen Ingenieurdiziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauwesen, Gartenbau bis hin zu innovativen Studiengängen wie Informatik, Biotechnologie, Medizintechnik, Lebensmitteltechnologie, Audiovisuelle Medien und Geoinformationswesen. Nach diesem Rundgang gingen wir in die 5. Etage, wo sich ein großer Konferenzraum befand. Dort bekamen wir Willkommenstütchen und wir hörten den Vortrag über Kryptografie. Am Anfang wurden wir noch ein bisschen über die Sicherheit im Internet informiert. Danach hörten wir Erklärungen zu vier verschiedenen Verschlüsselungsverfahren. Dabei unterschied man in symmetrische Verschlüsselungen und asymmetrische Verschlüsselungen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Verfahren besteht darin, dass bei der symmetrischen Verschlüsselung ein geheimer Key benutzt wird, den Sender und Empfänger kennen müssen und bei der asymmetrischen Verschlüsselung gibt es ein zusammengehörendes Schlüsselpaar, wobei ein Schüssel zum Ver- und der andere zum Entschlüsseln benutzt wird. Dabei ist der Key zum Verschlüsseln öffentlich und der zum Entschlüsseln privat. Die ersten beiden Verfahren waren jeweils symmetrische und die anderen beiden dann asymmetrische. Als erstes betrachteten wir das Caeser-Verfahren. Bei dem der Sender und der Empfänger verabreden, dass jeder Buchstabe um n Stellen (1-26) im Alphabet nach rechts verschoben wird. Als zweites Verfahren lernten wir die Vigenère-Verschlüsselung kennen. Das vorletzte Verfahren war die Diffie Hellman Verschlüsselung. Hierbei handelt es sich um den ersten Public-Key Algorithmus. Es ist ein Austauschverfahren, bei dem die unsicheren Kommunikationsleitungen mittels sogenannter Schlüssel die Sicherheit gewährleisten sollen. Zum Schluss wurden wir über das RSA-Verschlüsselungsverfahren informiert, welches dieses Jahr auch in den Abiturprüfungen ein Thema war. Nach diesem Vortrag wurden uns noch ein paar Räumlichkeiten der Schule gezeigt und danach konnten wir noch Verbesserungsvorschläge zu diesem Vortrag geben. Und schon war dieser Tag zu Ende und wir machten uns auf die Heimreise.

Beuth-Hochschule für Technik Berlin
"University of Applied Sciences"
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