Anliegen des Faches:

Das Fach Rechtskunde soll in Auseinandersetzung mit rechtlichen Grundlagen die Allgegenwärtigkeit des Rechts im Alltag der Schülerinnen und Schüler, in der Geschichte und in ihrem weiteren persönlichen Leben erkennen lassen.
(Auszug aus dem Entwurf des Rahmenlehrplanes für Fach Rechtskunde ab Schuljahr 2012/2013)

Ihr sollt soweit befähigt werden, dass ihr im Alltag in der Lage seid, Problemen (Fallen) aus dem Wege zu gehen, indem ihr
  • einschlägige Rechtsvorschriften kennt oder in der Lage seid, diese zu finden,
  • selbstständig rechtliche Probleme mit Hilfe von Rechtsvorschriften lösen könnt und
  • die Vorschriften in ihrem gesamtgesellschaftlichen Kontext zu begreifen lernt.
Es geht um die Vermittlung von Grund- und Basiswissen in der Rechtskunde, die ermöglichen sollen, dass man sich Im Alltagsleben einigermaßen zurechtfindet, ohne sich von jedem übers Ohr hauen zu lassen. Wer seine Rechte und Pflichten (!) im Vorfeld kennt, erspart sich hier oft die sonst notwendige Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes. Dies bezieht sich im Wesentlichen auf die Inhalte des Vertragsrechts und des Arbeitsrechts. Die Fertigkeit des Selbstständigen Klärens rechtlicher Problematik wird gezielt durch Fallanalysen, Umgang mit den Gesetzen und der Internet-Recherche geschult. Eine Teilnahme am Kurs ist kein vorgezogenes Jurastudium, vermittelt aber bei Interesse grundlegende Voraussetzungen. Ein großer Teil der vermittelten Unterrichtsinhalte stellt gleichzeitig eine gute Vorbereitung für eine anschließende Berufsausbildung dar. In jeder Berufsausbildung ist das Fach Wirtschafts- und Sozialkunde (WISO) ein obligatorisches Prüfungsfach. Viele Unterrichtsinhalte des Faches Rechtskunde finden sich auch im Fach WISO wieder. Ihr könnt insofern auch in der Berufsausbildung hier gelerntes direkt anwenden.