JUNIOR-Bundeswettbewerb gegen 13 andere Landessieger an. So ging es am 15. Juni nach Köln. Die ca. 7-stündige Fahrt unterbrachen die JungunternehmerInnen in Hannover durch ein ausgedehntes Frühstück zum Kraft-Sammeln. Nach einer ersten Bühnenprobe im Institut der deutschen Wirtschaft fand an diesem Tag die offizielle Begrüßung in der Rheinischen Hochschule statt. Danach konnte der Abend in gemütlicher Atmosphäre in einer Hotelbar seinen Ausklang finden.
Am 16. Juni galt es dann nach dem Aufbau der Messestände innerhalb von 5 Minuten das gesamte Unternehmenskonzept vor einer 8-köpfigen Jury und den anderen Schülerfirmen vorzustellen. Trotz enormer Nervosität brillierte das Bühnenprogramm und zeigte Nachhaltigkeit, Kreativität und Innovationskraft mehr als deutlich - die gefühlt unendlichen Vorbereitungen hatten sich gelohnt. Nach dem Mittagessen folgten dann am Messestand zwei Juryrunden, die gleichfalls einen sehr angenehmen und erfolgversprechenden Eindruck bei den Interviewten hinterließen. So war am Ende dann die Enttäuschung wirklich allen tief ins Gesicht geschrieben, als zwei soziale Projekte vor einem nicht nachhaltigen, nicht kreativen und nicht innovativen Projekt gewannen.
Man ist geneigt, natürlich den Fehler bei sich zu suchen. Zweifel daran kamen auf, als andere Schülerfirmen unerwartet äußerten, dass sie eigentlich CarryAgain als Gewinner des Wettbewerbes vermutet hätten. Nun, die Bewertung eines Wettbewerbes ist natürlich nur so gut, wie das zugehörige Jurywissen...
Die gezeigte Leistung war unbeachtet unseres Misserfolges fantastisch. Und genauso fantastisch verbrachten die MitarbeiterInnen in einer abendlichen Tour durch die Kölner Bars den lauen Abend.
Am Abreisetag, dem 17. Juni 2026, sollte Bildung im Zentrum stehen. Zuerst wurde im Schokoladenmuseum der Anbau von Kakao und der Herstellungsprozess von Schokolade erforscht - nicht ohne ausreichend Kostproben. Und natürlich ist der Kölner Dom ein Muss. Es waren einige Treppen, bis man knapp unter 100m Höhe von einem der Türme auf die Stadt schauen konnten. Auch der Dom ist mit seinen vielen Kirchenschiffen ein bauliches Extrem und beeindruckt nachhaltig. Danach zog sich die Heimreise etwas und nach dem Wegräumen des Equipments sowie der Abgabe des 9er-Busses war gegen Mitternacht auch der letzte Teilnehmende wieder zu Hause.
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