Am Montag, den 24.03.25, besuchten die zehnten Klassen
die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Der Besuch begann mit einem 15-minütigen Film, der das historische Geschehen rund um das ehemalige Stasi-Gefängnis sowie Interviews mit Zeitzeugen darstellte. Im Anschluss startete eine etwa zweistündige Führung, die im älteren Gebäudeteil unter der ehemaligen Großküche begann. Im Keller wurden kleine Zellen besichtigt, in denen bis zu vier Gefangene auf engstem Raum zusammenleben mussten. Einige mutige Lernende und Lehrkräfte wagten sich in eine solche Zelle – ein Erlebnis, das eindrucksvoll und zugleich ziemlich beklemmend war.
Danach ging die Führung weiter durch eine Schleuse in den Neubaubereich, wo neben den Zellen der Insassen auch die Verhörzellen besichtigt wurden. Dabei wurde erläutert, welche Methoden eingesetzt wurden, um die Gefangenen psychisch unter Druck zu setzen und Geständnisse zu erzwingen. Den Abschluss bildete der Besuch des kleinen Hofs für den Freigang, wobei es kaum vorstellbar war, dass Personen hier teilweise 17 Jahre lang unter solch bedrückenden Bedingungen leben mussten.
Nach diesem lehrreichen und bewegenden Ausflug traten die Klassen den Rückweg an.