In der Woche vom 14. bis 18. Juli 2025 nahm der Jahrgang 12
an der Studienreise in die niederländische Hauptstadt, Amsterdam, teil. Neben freizeitlichen Aktivitäten wie beispielsweise dem Besuch im Wahlpflichtmuseum oder einer Grachtenfahrt, konnten die Schülerinnen und Schüler die facettenreiche und lebenswerte Stadt besser kennenlernen. Unter anderem die Besichtigung des Anne-Frank-Hauses, des Rotlichtviertels und des Dam Platzes im Zentrum der Stadt.
Abgesehen davon konnten die Schülerinnen und Schüler auf ihrem biologischen Wissen aufbauen und neue Erkenntnisse gewinnen. Dies umfasst den Besuch des Cannabis-Museums im Stadtteil De Wallen und die Besichtigung der Abteilung des Zoologischen Gartens Artis – Micropia:
Das Hash Marihuana & Hemp Museum ist das älteste und bedeutendste Cannabis-Museum der Welt. Dieses wurde im Jahr 1985 von Cannabis-Unternehmer Ben Dronkers gemeinsam mit Ed Rodenthal gegründet – damals unter dem Namen Cannabis Info Museum und als weltweit erstes Museum, das sich ausschließlich der Cannabispflanze widmet. Darin faszinieren mehr als 9000 Artefakte rund um die Themen Cannabis-Anbau, industrielle Nutzung, Medien, Kultur und Popkultur. Weiterhin sind unter anderem historische Rauchgeräte aus aller Welt, botanische Illustrationen, alte Medizinflaschen, Kunstwerke sowie präkolumbianische Gegenstände des 20.Jahrhunderts zu sehen. Direkt im Museum befindet sich auch ein Indoor-Cannabis-Garten mit lebenden Pflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien. Zudem wird eine interaktive Verdampfer-Demonstration angeboten.
Micropia ist ein Museum im Zoologischen Garten in Amsterdam, das sich mit lebenden Mikroben beschäftigt – also winzig kleinen Lebewesen wie Bakterien, Pilzen, Viren und Algen, welche man mit bloßem Auge nicht sehen kann. Es ist das erste Museum der Welt, das sich ganz dieser „unsichtbaren Welt“ widmet. Erleben konnten die Schülerinnen und Schüler: Lebende Mikroben unter Mikroskopen beobachten; herausfinden, welche Bakterien auf dem eigenen Körper leben; sehen, was beim Küssen ausgetauscht wird und erfahren, wie wichtig Mikroben für unsere Gesundheit, die Natur und sogar die Zukunft der Medizin, Wissenschaft und Technik sind. Das Museum zeigt, dass Mikroben nicht nur etwas Ekliges oder Krankmachendes sind – sondern vor allem nützlich, faszinierend und lebenswichtig.
Zusammenfassend lässt sich die studienbezogene Reise nach Amsterdam als eine wichtige Erfahrung und ein lehrreiches Erlebnis beschreiben. Den Schülerinnen und Schülern zufolge hatten sie einen kulturellen, sprachlichen, aber vor allem einen biologischen Input.