Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule

Gesamtschule Peter Joseph Lenné

Chronik

Praxislernen in Werkstätten

Auch in diesem Schuljahr durfte unser 8. Jahrgang in der Vorweihnachtszeit

eine besondere Erfahrung machen: Vom 1. bis zum 5. Dezember hatten alle Klassen die Möglichkeit, das Zentrum für Aus- und Weiterbildung (ZAL) in Ludwigsfelde zu besuchen und dort erste Eindrücke aus der Berufswelt zu sammeln. Während der Werkstatttage konnten die Schüler*innen jeweils zwei unterschiedliche Berufsfelder kennenlernen. In den Werkstätten und Fachräumen des ZAL wurde nicht nur zugeschaut – unsere Jugendlichen durften selbst aktiv werden. Ob technische, handwerkliche oder wirtschaftsnahe Tätigkeiten: Überall wurde ausprobiert, gebaut, programmiert, gestaltet oder gemessen. Viele nutzten die Chance, Fragen zu stellen, ihre Stärken zu entdecken und einen realistischen Eindruck davon zu bekommen, wie vielfältig berufliche Wege sein können.
Die Rückmeldungen aus dem Jahrgang waren überwiegend sehr positiv. Viele schilderten, wie motiviert und überrascht sie waren, was sie an einem einzigen Tag alles lernen konnten. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie ungewohnt es für einige ist, über mehrere Stunden hinweg konzentriert und praktisch zu arbeiten. Gerade weil die Aufgaben im ZAL sehr praxisnah und fordernd waren, merkte man am Ende des Tages die Anstrengung deutlich. Auf der Rückfahrt in der Bahn zeigte sich dann bei einigen ganz bildlich, wie intensiv der Tag gewesen war: Nicht wenige hatten Schwierigkeiten, ihre müden Augen noch offen zu halten – ein humorvoller, aber auch ehrlicher Hinweis darauf, wie viel Energie solch ein Praxistag verlangt. Neben den neuen Eindrücken war es für viele Schüler*innen auch ein wichtiges Erlebnis, einmal außerhalb des Schulalltags Verantwortung zu übernehmen, pünktlich zu sein, sich zu orientieren und in einer realistischen Arbeitsumgebung zurechtzufinden.
Ein besonders herzlicher Dank gilt Frau Eitel und dem Team vom ZAL, die diese wertvollen Einblicke ermöglichen, begleiten und mit großem Engagement unterstützen. Ohne sie wäre diese bereichernde Erfahrung für unseren 8. Jahrgang nicht möglich gewesen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schüler*innen diese Gelegenheit wahrnehmen konnten und hoffen, dass die gewonnenen Eindrücke ihnen bei ihrer schulischen und beruflichen Orientierung weiterhelfen.